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20. Januar 2010
Seminar zu technischer Dokumentation
Agata Woźniak und Mirosław Stasik von Logostrada haben an einem Seminar
teilgenommen, das in die Problematik der Bearbeitung von Produktdokumentationen
einführte. Das Seminar wurde geleitet vom geladenen Gast des Veranstalters STI
(der Schwesterfirma von Logostrada, zuständig für Satzarbeiten, Dokumentation
und Fortbildungen), Dra. Dagmar Schwarz von der Fourpeople GmbH, einer Firma,
die auf die Erstellung von produktbegleitenden Dokumentationen spezialisiert
ist und ihren Kunden komplexe Betreuung auch bei Beratung und Fortbildungen
bietet. Gleichzeitig war das Seminar die Eröffnung der offiziellen Kooperation
beider Firmen in diesem Bereich auf dem polnischen Markt. Herzlichen
Glückwunsch!
An der ganztägigen Veranstaltung nahmen sowohl Vertreter von Firmen aus
verschiedenen Sektoren teil, z.B. aus der Heizkesselproduktion, der Industrie-
und Bauchemie oder dem Sondermaschinenbau, als auch Interessenten, die
Produktionsfirmen mit Leistungen im Bereich Dokumentation, darunter
Übersetzung, unterstützen wollen. Dadurch wurde das Thema Dokumentation von
zwei Seiten beleuchtet.
Wie sich herausstellt, ist den Herstellern zwar ihre Pflicht zur
Produktdokumentation bewusst, doch in der Praxis wird es immer wieder
hinausgezögert, diesen Prozess in Angriff zu nehmen, sei es, weil keine Spezialisten
an der Hand sind, sei es mit Blick auf die Kosten, Schwierigkeiten, rechtliche
Unkenntnis usw. Dabei können das Fehlen oder die unzureichende Vorbereitung von
Dokumentationen Grundlage für Klagen auf hohe Entschädigungszahlungen von
Anwendern sein, denen in vielen Fällen vor Gericht auch Recht gegeben wird.
Dra. Dagmar Schwarz führte aus, dass der Dokumentationsprozess gar nicht so
kompliziert und schwer durchführbar ist, wenn der Hersteller sich mit der
Modulbauweise einer solchen Dokumentation und mit den mehrfachen
Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Module vertraut macht. Auch die
Übersetzung wird dadurch einfacher, einheitlicher und kostengünstiger.
Das Seminar wurde abgerundet durch den Beitrag von Rechtsanwalt Radosław
Ruciński, der die Anforderungen des polnischen Rechts in diesem Bereich
vorstellte. Herr Ruciński verdeutlichte, was für eine Verantwortung und welche
möglichen Konsequenzen den Herstellern von Seiten des Rechts auferlegt werden,
und beantwortete kompetent die Fragen der Teilnehmer.
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