Das Regionalbüro der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer organisiert in Poznań monatliche Themenveranstaltungen, auf denen sich bisweilen auch Mitgliedsfirmen vorstellen. Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, Logostrada zu präsentieren und dabei auch das Gespräch über die Standards der Übersetzungsbranche aufzunehmen. Agata Woźniak leitete die Präsentation, und begleitet wurde sie von Mirosław Stasik und Joanna Łuczka als Übersetzerin.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto des Voltaire-Zitats: „Übersetzungen sind wie Frauen: entweder treu oder schön“, das einen idealen Ausgangspunkt für die Diskussion darstellte: Es ging um Übersetzungsqualität, die Einführung von Optimalisierungsprozessen zur Qualitätssicherung und die in der EU geltenden Standards, die sog. „Übersetzungsnorm“ EN-PL 15038. Neben den Schwerpunkten haben wir auch kurz die Arbeitsweise unserer Agentur beschrieben sowie die Möglichkeit, Übersetzungskosten zu optimieren (ohne dass die Qualität sich verschlechtert), indem CAT Tools eingesetzt werden. Erläutert wurden die verschiedenen Arbeitsschritte all derjenigen, die ein bestimmtes Projekt in seinem ganzen Verlauf betreuen: Projekt Manager, Übersetzer, Korrektoren, Berater und Grafiker.
Die Präsentation war ein voller Erfolg, und anschließend, am Buffet, wollten viele Teilnehmer gern mehr erfahren über die Dinge, die sie üblicherweise nur an ihr Sekretariat weiterreichen, ohne sich Gedanken zu machen, was hinter den Kulissen unserer Tätigkeit abläuft.
Agata Woźniak und Mirosław Stasik von Logostrada haben an einem Seminar
teilgenommen, das in die Problematik der Bearbeitung von Produktdokumentationen
einführte. Das Seminar wurde geleitet vom geladenen Gast des Veranstalters STI
(der Schwesterfirma von Logostrada, zuständig für Satzarbeiten, Dokumentation
und Fortbildungen), Dra. Dagmar Schwarz von der Fourpeople GmbH, einer Firma,
die auf die Erstellung von produktbegleitenden Dokumentationen spezialisiert
ist und ihren Kunden komplexe Betreuung auch bei Beratung und Fortbildungen
bietet. Gleichzeitig war das Seminar die Eröffnung der offiziellen Kooperation
beider Firmen in diesem Bereich auf dem polnischen Markt. Herzlichen
Glückwunsch!
An der ganztägigen Veranstaltung nahmen sowohl Vertreter von Firmen aus
verschiedenen Sektoren teil, z.B. aus der Heizkesselproduktion, der Industrie-
und Bauchemie oder dem Sondermaschinenbau, als auch Interessenten, die
Produktionsfirmen mit Leistungen im Bereich Dokumentation, darunter
Übersetzung, unterstützen wollen. Dadurch wurde das Thema Dokumentation von
zwei Seiten beleuchtet.
Wie sich herausstellt, ist den Herstellern zwar ihre Pflicht zur
Produktdokumentation bewusst, doch in der Praxis wird es immer wieder
hinausgezögert, diesen Prozess in Angriff zu nehmen, sei es, weil keine Spezialisten
an der Hand sind, sei es mit Blick auf die Kosten, Schwierigkeiten, rechtliche
Unkenntnis usw. Dabei können das Fehlen oder die unzureichende Vorbereitung von
Dokumentationen Grundlage für Klagen auf hohe Entschädigungszahlungen von
Anwendern sein, denen in vielen Fällen vor Gericht auch Recht gegeben wird.
Dra. Dagmar Schwarz führte aus, dass der Dokumentationsprozess gar nicht so
kompliziert und schwer durchführbar ist, wenn der Hersteller sich mit der
Modulbauweise einer solchen Dokumentation und mit den mehrfachen
Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Module vertraut macht. Auch die
Übersetzung wird dadurch einfacher, einheitlicher und kostengünstiger.
Das Seminar wurde abgerundet durch den Beitrag von Rechtsanwalt Radosław
Ruciński, der die Anforderungen des polnischen Rechts in diesem Bereich
vorstellte. Herr Ruciński verdeutlichte, was für eine Verantwortung und welche
möglichen Konsequenzen den Herstellern von Seiten des Rechts auferlegt werden,
und beantwortete kompetent die Fragen der Teilnehmer.
... wieder einmal neigt das Jahr sich seinem Ende entgegen, Weihnachten steht vor der Tür und mit ihm Weihnachtsbäume, Geschenke, Karpfen und andere Käse- oder Mohnkuchen. All das im guten alten Überfluss... Vielleicht gibt es weiße Weihnachten, aber vielleicht müssen wir auch wieder nur vom Winter träumen. Wie dem auch immer sei, wir wünschen allen, die diese Seite lesen, dass sie eine Weile zur Ruhe kommen und eine schöne Zeit mit ihrer Familie erleben können. Möge das Neue Jahr alle zumindest ein bisschen näher an die Erfüllung ihrer geheimsten Träume bringen.
Wir hatten nicht einmal richtig Zeit, uns von den
Eindrücken auf Krystians Hochzeit zu erholen, und schon ist es wieder soweit. Am 03. Oktober
schlossen Iwona Banasiak und Tomasz Mróz den Bund der Ehe, womit wir unsere
Kollegin „hergeben" mussten. Die Trauung und die Hochzeitsfeier fanden in Jawor
statt, wo unsere Eheleute das Licht der Welt erblickten. Zu den Feierlichkeiten
fuhr die beiden ein funkelnagelneuer VW Caddy, direkt aus dem Werk Volkswagen Poznań,
wo Tomek tagtäglich eingehend die Qualität von Autos prüft. Zu überraschen
wusste unser junges Brautpaar die Gäste mit einer recht unkonventionellen
Version des „ersten Tanzes". Und dann ging´s bis in den frühen Morgen...
Iwona hat den Namen ihres Mannes angenommen, das heißt
also, wenn sie aus den Flitterwochen wieder zurück ist, wird sich bereits Iwona
Mróz mit Ihnen in Verbindung setzen.
Wenn diese Information auf unseren Seiten erscheint,
haben unsere Jungvermählten bereits einen Monat Eheleben hinter sich. Und wir
wünschen den beiden noch jede Menge solcher fantastischen Monate und viele,
viele gemeinsame Jahre!
Nach beendeter Renovierung konnten wir nun endlich
in unser neues Büro an der ul. Promienista 39 in Poznań umziehen! Das
Umzugschaos haben wir hinter uns gebracht und gewöhnen uns nun allmählich an
den neuen Ort. Und so sieht unser neuer Firmensitz jetzt aus:
Wir freuen uns,
dass Mitte September eine neue Kollegin zu unserem Team hinzu gekommen ist, Ewa
Janek. Ihre Hauptaufgabe wird die Auftragskoordination sein, so dass Übersetzer
wie auch Kunden in Zukunft sicherlich oft mit ihr in Kontakt sein werden.
Ewa hat den
Studiengang „Übersetzung und mehrsprachige, multimediale Kommunikation" an der
Universität in Rennes / Frankreich absolviert. Sie können sich auf Polnisch,
Englisch und Französisch an sie wenden.
Wir würden uns freuen, wenn Ewa sich bei uns wohl
fühlt und länger bei uns bleibt. Dabei hoffen wir, dass sie unser Team mit
ihrer Arbeit und ihren Fähigkeiten bereichert und durch ihre neue Sichtweise
viel Gutes in unsere Firma einbringt.
Am zweiten
Septemberwochenende haben Logostrada und STI unter Mitwirkung der Partnerfirma
Eubylon aus Berlin eine Veranstaltung zum besseren Kennenlernen organisiert, zu
der unsere Übersetzer, Mitarbeiter und Kolleg(inn)en aus Partnerbüros im In-
und Ausland gekommen sind. Wir haben alle ins Feriendorf Laguna eingeladen, das
in den Wäldern um Lubniewice am Ufer des schönen Lubniewsko-Sees liegt.
Von ein paar
kurzen Präsentationen abgesehen, sollte die Veranstaltung vor allem gesellig
sein, und die Hauptattraktionen waren gemeinsame Ausflüge in die Umgebung,
Pilzsuche, Erholung in der Natur, Grillen und ausgedehntes Beisammensein.
Weil wir durch
unsere Arbeit viele der Teilnehmer(innen) allein aus der Mailkorrespondenz
kannten, war es eine tolle Erfahrung, nun alle persönlich kennen zu lernen.
Danke an alle, die dabei waren! Wir haben uns sehr
gefreut, Euch treffen zu können. Und hier für alle diejenigen, die nicht kommen
konnten, ein paar Eindrücke:
Unsere Kollegin Iwona Banasiak
hat an einem CLP-Zertifizierungskurs teilgenommen, der von The Institute for
Localisation Professionals (TILP) veranstaltet wurde, einer prestigeträchtigen,
internationalen Organisation, die Spezialisten und Kursleiter aus dem weit
gefassten Bereich Lokalisierung vereint.
Der Kurs beinhaltete
theoretische Vorbereitung zu Themengebieten, die mit Lokalisierung und
Übersetzungen zu tun haben, wie etwa: Einführung in IT- und Programmiersysteme,
Internationalisierung, Projektmanagement, CAT-Tools, Qualitätsmanagement,
Einführung in die Terminologie. Der zweite Teil des Kurses bestand aus einem
viertägigen praktischen Workshop zur Bedienung von Lokalisierungsprogrammen,
Alchemy Catalyst und SDL Passolo, und außerdem Vorträgen zu regionalen
Problemen bei der Lokalisierung und der Marktausprägung dieser Branche in
Polen. Zusätzlich war im Rahmen des Kurses die SDL Trados-Zertifizierung
vorgesehen.
Die Veranstaltung wurde
abgerundet durch einen sehr interessanten Erfahrungsaustausch mit Kolleg/innen
aus befreundeten Übersetzungsagenturen, mehrheitlich PSBT-Mitgliedern: „Auch
wenn wir bei der täglichen Arbeit auf sehr ähnliche Probleme stoßen, sieht
jeder von uns sie aus einer etwas anderen Perspektive, je nach Spezialisierung
seiner Firma, und dadurch ist eine solche Begegnung in der Branche eine
besonders wertvolle Erfahrung."
Nach der erfolgreich
abgelegten Prüfung wurden Iwona die Titel „Certified Localisation Professional"
und „SDL Trados Certified User" verliehen, außerdem wurde sie TILP-Mitglied. Herzlichen
Glückwunsch!
Der Polnische Verein der
Übersetzungsbüros (Polskie Stowarzyszenie Biur Tłumaczeń / PSBT) dient den
Kontakten untereinander, dem Informationsaustausch und der kollegialen Hilfe
unter Firmen, die mit der Übersetzungsbranche verbunden sind. Der PSBT setzt
sich für die Durchsetzung eines Berufsethos und damit konsequenterweise für die
Verbreitung des Leitgedankens ein, professionelle Übersetzungsdienstleistungen
zu erbringen. Die Kooperation mit prestigeträchtigen, internationalen
Organisationen von ähnlicher Ausprägung, wie etwa der EUATC oder The
Assosiation of Language Companies, erlaubt es, den Tätigkeitsbereich
auszuweiten. Der PSBT organisiert Fortbildungen, Konferenzen und
Zusammenkünfte, die einen Erfahrungsaustausch und eine Verbesserung der
Kompetenzen von Menschen zum Ziel haben, die sich beruflich mit Übersetzungen
beschäftigen.
So eint der PSBT die
Übersetzungsbranche und verteidigt deren Interessen. Dass der PSBT die
Beendigung des unehrlichen Vorgehens der Vereinigung Lexus bewirkt hat, die vor
kurzem gegen viele Firmen unserer Branche aufgetreten ist, darf als Beispiel
für dieses Engagement gelten.
Zum heutigen Tag sind im PSBT
über 20 Firmen aus der Übersetzungsbranche vereinigt. Auch unser Büro ist nun
Mitglied. Wir hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und einen
gegenseitigen Erfahrungsaustausch unter Fachkollegen.
Nähere Informationen (auf
Polnisch und Englisch) finden Sie unter: www.psbt.pl.
Mit großer
Freude können wir berichten, dass unser Kollege Krystian Woźniak und seine
Verlobte - nun Ehefrau - Agnieszka Wdowska am 25. Juli 2009 vor den Traualtar
getreten sind. Sie haben ihre Eheversprechen in der Dominikanerkirche in Poznań
im Beisein von Familie und Freunden abgelegt. Und selbstverständlich waren auch
wir Zeugen dieses wichtigen Ereignisses.
Wir wünschen Agnieszka und
Krystian viel Glück auf ihrem gemeinsamen Lebensweg!